Förderbeginn 01.07.2004

Rolle des Ets-Transkriptionsfaktors METS/PE1 bei der Entstehung myeloischer Leukämien

PD Dr. Michael Rehli
Universität Regensburg
Klinik f. Medizin - Abt. Hämatologie und Internischische Onkologie

Prof. Dr. Christopher K. Glass
University of California, San Diego
Department of Cellular und Molecular Medicine



In Tumorzellen sind die normalerweise strikt regulierten Prozesse der Proliferation und Differenzierung gestört. Das Kooperationsprojekt mit der Arbeitsgruppe von Dr. Chris Glass beschäftigt sich mit einer möglichen Rolle des Ets-Transkriptionsfaktors METS/PE1 bei der Entstehung von Tumoren. Die Arbeitsgruppe von Dr. Glass konnte vor kurzem den Zusammenhang zwischen der Induktion von METS, sowie Zellzyklusarrest und terminaler Differenzierung von Makrophagen aufdecken. Wegen der wichtigen Rolle von METS bei der Regulierung des Zellzyklus nehmen wir an, dass ein Verlust der Funktion von METS durch Mutation oder Deletion zu Myeloproliferation führen und zur Leukämogenese beitragen könnte. Um diese Hypothese zu untersuchen haben wir begonnen die Expression von METS in normalen Zellen und Tumorzellen zu analysieren und nach Mutationen zu suchen, die einen Funktionsverlust oder –veränderung verursachen könnten.