Förderbeginn 01.01.2019

Modulation der Immunantwort nach Organtransplantation mit Hilfe von regulatorischen T-Zellen

Dr. med. Johanna Wagner
University Hospital Würzburg
Department of General, Visceral and Pediatric surgery

Ph.D. Qzihi Tang
University of California, San Francisco
Transplatation Research Labratory



Nach Organtransplantation benötigen Patienten eine lebenslange immunsuppressive Therapie, um die Transplantatabstoßung zu verhindern. Diese Therapie bringt jedoch eine ganze Reihe von Nebenwirkungen mit sich, die letztendlich zu einem Verlust der Transplantatfunktion führen. CD4+ CD25+ Foxp3+ T-Zellen (regulatorische T-Zellen, Tregs) sind eine T-Zellpopulation, die eine essentielle Rolle in der Vermittlung von peripherer Toleranz spielen. In Transplantationsmodellen konnte man bereits zeigen, dass regulatorische T-Zellen Toleranz vermitteln. Es werden jedoch sehr viele regulatorische T-Zellen benötigt, um Toleranz zu vermitteln, daher besteht das Ziel die Funktion der regulatorischen T-Zellen zu potenzieren. Ein Mechanismus hierfür ist die Anwendung des CD28-Superagonisten, von dem gezeigt werden konnte, dass er die Treg-Funktion verstärkt. Wir wollen den CD28-Superagonisten, der in Würzburg entwickelt wurde, im heterotopen Herztransplantationsmodell in der Maus anwenden und hoffen dadurch eine verbesserte Funktion der adoptiv transferierten Tregs zu erreichen. Diese Kooperation zwischen Würzburg und San Francisco hat das Ziel den CD28-Superagonisten aus Würzburg mit der exzellenten Expertise in immunologischer Forschung und Kultur der regulatorischen T-Zellen im Labor von Prof. Qizhi Tang in San Francisco zu verbinden.