Förderbeginn 01.07.2003

Struktur und elektrooptische Eigenschaften von III-Nitrid basierten Heterostrukturen und Legierungen

Dr. Martin Albrecht
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Lehrstuhl für Werkstoffwissenschaften (Biomaterialien)

Prof. Dr. Horst P. Strunk
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Lehrstuhl für Werkstoffwissenschaften (Biomaterialien)

Prof. Dr. Zuzanna Liliental-Weber
University of California, Berkeley
Lawrence Berkeley National Laboratory, Materials Science Division



Optische Eigenschaften binärer oder quaternärer N basierter III-V Legierungen (InGaN, GaAsN, AlInGaN) sind sich durch starke Lokalisierung von Ladungsträgern gekennzeichnet. Die Lokalisierung in diesen Legierungen lässt sich erklären durch (i) Zusammensetzungsfluktuationen, (ii) Lokalisierung von Elketronen (Löchern) an einzelnen Atomen bedingt durch starke Unterschiede in Elektronegativtät und Atomdurchmesser der Atome in der Legierung. Um die physikalischen Eigenschaften solcher Legierungen zu verstehen, ist es notwendig Struktur und optische Eigenschaften korreliert und mit hoher Ortsauflösung zu erhalten. Die Gruppe von Prof. Liliental-Weber nutzt die Methode der Austrittswellenrekonstruktion elektronenmikroskopischer Defokusserien zur Analyse von Defekten und Heterostrukturen. Diese Methode erlaubt neben einer extrem hohen Ortsauflösung (0.08 nm) auch die Besetzung der Untergitter aufzulösen. In Erlangen werden wir identische Strukturen mit der Kathodolumineszenz und Energieverslustspektroskopie analysieren und so Struktur und otische Eigenschaften direkt korrelieren.