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Förderbeginn 01.07.2024
Datengetriebene Formkorrespondenzen für die 3D-Szenenanalyse in der realen Welt
Prof. Dr. Daniel Cremers
Technische Universität München
Informatik IX - Computer Vision Group
Prof. Leonidas Guibas
Stanford University
Artificial Intelligence Laboratory
Shape-Matching ist in der Computer Vision für Aufgaben wie 3D-Rekonstruktion und Animation
von entscheidender Bedeutung. Derzeitige Methoden verwenden functional maps Ansatz, haben
aber aufgrund von Verdeckungen, topologischen Veränderungen und Ausrichtungsfehlern
Probleme mit Daten in freier Wildbahn.
Die Computer Vision Group an der TUM und die Stanford's Geometric Computation Group haben sich zum Ziel gesetzt, ein robustes Modell für den Abgleich von "in-the-wild"-Formen zu entwickeln. Sie werden Fortschritte in Äquivarianztechniken und maschinellem Lernen nutzen, um einen Algorithmus zu entwickeln, der den Bedarf an Datenbereinigung reduziert und bestehende Methoden für reale Anwendungen verbessert. Beide Institutionen werden Fachwissen und Ressourcen für groß angelegte Experimente zur Verfügung stellen.
Abschlussbericht
Aktivität:
Im Rahmen dieser Initiative zwischen der TUM und Stanford wurde der aktuelle Stand der Technik im
Bereich der nicht-starren Formkorrespondenzen gründlich überprüft. Eine eingehende Analyse der Grenzen
bestehender Methoden bildet die Grundlage für die Entwicklung eines neuartigen und robusten Ansatzes,
der darauf ausgelegt ist, reale Herausforderungen zu bewältigen und gleichzeitig den manuellen Aufwand zu
minimieren. Erste experimentelle Studien haben vielversprechende Ergebnisse erbracht, und umfangreiche
Evaluierungen sind aktuell im Prozess.
Output:
Das Finden von Korrespondenzen nicht starrer Formen ist eine kritische Aufgabe in der Computer Vision
und Grafik, mit Anwendungen in der statistischen Formanalyse, der archäologischen Erforschung, der
medizinischen Bildgebung und der Robotik. Während klassische Ansätze auf handgefertigten Merkmalen
beruhen, haben Deep-Learning-Techniken, die auf neuronalen Netzen basieren, ihre Vielseitigkeit und
Effektivität unter Beweis gestellt. Dennoch sind die bestehenden Methoden mit erheblichen
Herausforderungen konfrontiert: Pre-Alignment-Techniken erfordern eine mühsame (manuelle) Ausrichtung,
und intrinsische Methoden, die auf handgefertigten Merkmalen basieren, leiden häufig unter
Informationsverlust und Mehrdeutigkeit aufgrund intrinsischer Symmetrien, was ihre Anwendbarkeit auf
in-the-wild Daten einschränkt.
Um diese Einschränkungen zu überwinden, schlagen wir vor, die Fortschritte im Bereich des äquivarianten
Lernens zu nutzen, um rohe Formgeometrie ohne vorherige Ausrichtung direkt zu verarbeiten. Durch die
Einbeziehung einer orientierungsbewusste Korrespondenzdarstellung verarbeitet unsere Methode effektiv
intrinsische Symmetrien und lernt äquivariante Merkmale ohne die Notwendigkeit von Ground-Truth-Labels,
was den manuellen Aufwand in der Matching Pipeline erheblich reduziert. Dieser Ansatz verbessert nicht nur
das nicht-starre Shape Matching, sondern hat auch weitergehende Auswirkungen auf Aufgaben der
Formanalyse.
Ausblick:
Wir planen, unseren Algorithmus in realistischen Szenarien zu validieren, indem wir in-the-wild Daten
verwenden, um seine Fähigkeit zu demonstrieren, reale Herausforderungen wie partielle Formen,
unterschiedliche Topologien und nicht ausgerichtete Konfigurationen zu bewältigen. Unsere Ergebnisse
werden durch akademische Veröffentlichungen in Workshops, Konferenzen und Fachjournal präsentiert, wie
hochrangige Veranstaltungen z.B. CVPR, ECCV, ICCV und SIGGRAPHs.
Darüber hinaus werden wir die Forschungszusammenarbeit zwischen der TUM und Stanford weiter fördern
und unsere gemeinsame Expertise nutzen, um Innovationen voranzutreiben. Diese Partnerschaft sieht
potenzielle Folgeprojekte vor und unterstreicht unser Engagement, das Gebiet der nicht-starren
Formkorrespondenzen und verwandte Bereiche voranzubringen.