Förderbeginn 01.01.2004

Neue Materialien für die Spintronik

PD Dr. Martin S. Brandt
Technische Universität München
Walter Schottky Institut

Prof. Dr. Martin Stutzmann
Technische Universität München
Walter Schottky Institut

Prof. Dr. E. E. Haller
University of California, Berkeley
Department of Materials Science and Engineering



Materialien mit einer maßgeschneiderten Isotopenzusammensetzung können sich als entscheidend für die zukünftige Entwicklung der Spintronik herausstellen. So sind für die Realisierung von quantenlogischen Bauelementen auf der Basis von Spins in Halbleitern die exakte Positionierung von magnetischen Momenten und die Herstellung von Wirtsmaterialen mit einer spezifischen Isotopenzusammensetzung unerlässlich. Ziel des Projektes ist die Untersuchung der grundlegenden Eigenschaften von Halbleitern mit künstlicher Isotopenzusammensetzung, ihrer Herstellung und ihrer Anwendung in Bauelementen, die auf dem Spinfreiheitsgrad basieren. Dabei sollen zunächst der Einfluss der Isotope 29Si und 73Ge auf Donatoren in Silizium und Germanium untersucht und erste Bauelemente mit künstlicher Isotopenzusammensetzung realisiert werden.