Förderbeginn 01.01.2004

Kooperationsprojekt Intelligente Humanoide Roboter

Prof. Dr.-Ing. Martin Buss
Technische Universität München
Lehrstuhl für Steuerungs- und Regelungstechnik (LSR)

Prof. Dr. Stefan Schaal
University of Southern California, Los Angeles
Department of Computer Science and the Neuroscience Program



Die Partner der TU München und der University of Southern California betreiben intensive Aktivitäten auf dem Gebiet der Informations- und Kommunikationstechnologie mit besonderem Bezug zu Humanoiden Robotern, Robotik und Mechatronik, wobei in den vergangenen 10 Jahren ein reicher Erfahrungsschatz geschaffen wurde. Im Rahmen der Forschung und Entwicklung innerhalb des Kooperationsvorhabens werden neue Ansätze zur Modellierung des Menschen, Lernmethoden für motorische Fähigkeiten, kognitive Ansätze in der Informationstechnik für zukünftige Roboter- und Mechatroniksysteme, Mensch-Roboter-(Maschine)-Interaktion, etc. verfolgt. Ein sehr wichtiger Punkt ist hierbei der bidirektionale Austausch von Studenten, um gegenseitig von der Kompetenz der Partner im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik zu profitieren.

Abschlussbericht
Das Kooperationsprojekt “Intelligente Humanoide Roboter” wurde von BaCaTeC in den Jahren 2004 und 2005 gefördert. Wissenschaftliche Fragestellungen, die im Vordergrund standen, sind neue Ansätze zur Modellierung kognitiver Systeme und deren Teilfunktionen. Einen wesentlichen Hintergrund bildete hierbei die Integration mobiler Roboter in die wirkliche Welt. Besondere Herausforderungen in diesem Zusammenhang stellen die damit verbundenen komplexen dynamisch veränderlichen und möglicherweise unbekannten Szenarien, weiträumige unbeschränkte Arbeitsräume sowie insbesondere die Präsenz des Menschen.

Durch den umfangreichen Austausch entwickelte sich nicht nur eine intensivere Zusammenarbeit der beteiligten Partner, Technische Universität München und Los Angeles University of Southern California, sondern auch eine Ausweitung der Kommunikation auf thematisch angrenzende Nachbarinstitute und internationale Kompetenzen aus den Neurowissenschaften, insbesondere im Bereich der Aufmerksamkeitssteuerung.

Als eines der Ergebnisse dieser Zusammenarbeit befindet sich unter anderem ein umfangreicher DFG-Forschungsantrag in Vorbereitung, dessen Kern sich insbesondere aus neuen Ansätzen der Perzeption in der realen Welt sowie der Steuerung der Aufmerksamkeit zusammensetzt.

Durch die Kooperation wurden maßgebliche Impulse gesetzt, die den Grundstein für die Entwicklung eines Antrags im Rahmen der DFG-Exzellenzcluster Initiative bilden.