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Förderbeginn 01.01.2008
Blockierung des Hedgehog Signalwegs als aussichtsreiche Strategie zur Behandlung von Hautkrebs
PD Dr. Roland Kappler
Ludwig-Maximilians-Universität München
Kinderchirurgie, Kubus Research Center
Prof. Dr. Colin Jamora
University of California, San Diego
Division of Biological Sciences
Der Hedgehog Signalweg spielt eine entscheidende Rolle bei der Embryonalentwicklung und Determinierung einer Vielzahl von Geweben, so auch der Haut. Eine konstitutive Aktivierung des Signalwegs aufgrund Mutation oder anderer Deregulierung hingegen führt zur Entwicklung von Tumoren in den entsprechenden Geweben. Diese Kooperation versucht in einem Hedgehog-aktivierten Mausmodell die molekularen Mechanismen der Tumorentstehung in der Haut zu entschlüsseln und neue Hedgehog-Inhibitoren zur Tumortherapie zu validieren. Durch die Untersuchung der Funktion und Rolle des Hedgehog Signalwegs in normaler und neoplastischer Haut soll eine Basis geschaffen werden, die in Zukunft die Entwicklung einer gezielten Therapie von Hedgehog-assoziierten Tumoren erlauben wird.
Abschlussbericht
Im Zuge des durch das BaCaTeC geförderten Projektes „Blockierung des Hedgehog Signalwegs als aussichtsreiche Strategie zur Behandlung von Hautkrebs“ konnte ein Modellsystem zur Erforschung des in Tumoren der Haut pathologisch aktivierten Hedgehog Signalwegs generiert und molekular charakterisiert werden. Nach der Erstellung der entsprechenden genetischen Konstrukte und der Einbringung in Hautzellen in Deutschland wurde das Modellsystem im Rahmen von jeweils zwei zweiwöchigen Forschungsaufenthalten (im Frühjahr 2008 und Herbst 2009) in Kalifornien einer intensiven Analyse unter Verwendung spezieller mikroskopischer Verfahren unterzogen. Die vielversprechenden Ergebnisse der Kooperation mit unserem amerikanischen Partner bildeten die Grundlage für eine Ausdehnung des Projektes, das derzeit noch andauert und die Nutzung des Modellsystems bei der Austestung neuer Medikamente beinhaltet, die auf eine therapeutische Intervention des Hedgehog Signalwegs bei Krebserkrankungen abzielt. Die beiden Besuche führten neben dem theoretischen und methodischen Austausch zu einer Transferierung einer projektrelevanten mikroskopischen Technologie an unsere Institution.