Förderbeginn 01.01.2011

Steigerung der Effizienz und Robustheit von in-vivo Spektroskopie mit der Kernspintomografie

Prof. Dr. Steffen J. Glaser
Technische Universität München
Lehrstuhl für Chemie - Organische Chemie

Prof. Daniel Spielman
Stanford University
Department of Radiology - 3DQ Laboratory



Spektroskopie mittels Kernspintomografie (MRSI) ermöglicht die nicht-invasive Messung von Stoffwechselprodukten im Tiermodell und im Menschen (in vivo). Sie dient der Diagnose und Überwachung von Stoffwechselkrankheiten und Tumoren. MRSI ist durch geringe Sensitivität und lange Messzeiten geprägt. Die Hyperpolarisations-Technik erhöht die Signalstärke um einen Faktor 10000 und ermöglicht damit die schnelle Messung von Stoffwechselprodukten in Echtzeit. Das hyperpolarisierte Signal zerfällt jedoch über der Zeit und wir durch die MRSI-Messung weiter reduziert. Folglich erfordert MRSI mit hyperpolarisierten Substanzen die Verwendung von effizienter und optimierter Hardware und Messmethodik. Ziel dieser wissenschaftlichen Kooperation ist die Steigerung der Effizienz und Robustheit von hyperpolarisierten MRSI-Messungen mit Hilfe numerischer Optimierung von Hochfrequenz-Pulsen.