Bitte wählen Sie den gewünschten Projektzeitraum:
- Juli 2026
- Januar 2026
- Juli 2025
- Januar 2025
- Juli 2024
- Januar 2024
- Juli 2023
- Januar 2023
- Juli 2022
- Januar 2022
- Juli 2021
- Januar 2021
- Juli 2020
- Januar 2020
- Juli 2019
- Januar 2019
- Juli 2018
- Januar 2018
- Juli 2017
- Januar 2017
- Juli 2016
- Januar 2016
- Juli 2015
- Januar 2015
- Juli 2014
- Januar 2014
- Juli 2013
- Januar 2013
- Juli 2012
- Januar 2012
- Juli 2011
- Januar 2011
- Juli 2010
- Januar 2010
- Juli 2009
- Januar 2009
- Juli 2008
- Januar 2008
- Juli 2007
- Januar 2007
- Juli 2006
- Januar 2006
- Juli 2005
- Januar 2005
- Juli 2004
- Januar 2004
- Juli 2003
- Januar 2003
- Juli 2002
- Januar 2002
- Juli 2001
- Januar 2001
Förderbeginn 01.07.2014
Maschinelle Lernalgorithmen für Multi-Zentren fMRI Konnektivitätsdaten und Großprojekte in Klinischer Neurowissenschaft
Prof. Dr. Nassir Navab
Technische Universität München
Lehrstuhl für Informatik 16 - Informatikanwendungen in der Medizin
Dr. Seyed-Ahmad Ahmadi
Ludwig-Maximilians-Universität München
Medizinische Klinik und Poliklinik I, II Großhadern
Dr. Jonas Richiardi
Stanford University
School of Medicine - Neurology & Neurological Sciences
Die Akquise von Neuro-Bildgebungsdaten ist mit hohen Kosten verbunden. Derzeit gibt es verstärkt die Tendenz, Daten gemeinsam zu nutzen und den Aufwand für die Datenakquise über mehrere Zentren zu verteilen, einschließlich Top-Projekten wie dem Human Connectome Project in den USA, sowie dem Human Brain Project in der EU. Bisher gesammelte funktionelle Bildgebungsdaten weisen ein großes Potential auf für die Früh-Diagnostik und Dynamik in psychiatrischen (z.B. Schizophrenie) und neurodegenerativen Erkrankungen (z.B. Alzheimer's), die einen großen Anteil in der Bevölkerung betreffen. Aufgrund der physikalischen Prinzipien der MRT Bildgebung gestaltet es sich jedoch als schwierig, Daten von mehreren Zentren zu kombinieren, selbst wenn die Geräte kalibriert sind und vom selben Modell und Hersteller stammen. Um die nächste Generation an datenbasierten Tools zu entwickeln werden fortgeschrittene Methoden benötigt, die es erlauben, Daten aus mehreren Zentren ohne Verlust von statistischer Signifikanz zu vereinen. Das Ziel dieses Projekts ist es, maschinelle Lernalgorithmen zu entwickeln mit denen man die Daten zwischen verschiedenen Standorten aneinander anpasst, so dass die gesamte Datenmenge vergrößert und aussagekräftigere Ergebnisse erzielt werden können. Als Ergebnis des Projekts wird ein mathematischer Framework angestrebt, der angewandt werden kann um die Varianz zwischen Standorten zu minimieren, und gleichzeitig die Trennung der diagnostischen Gruppen (z.B. Patienten und gesunde Kontrollen) beizubehalten. Graph-basierte Repräsentationen von Neuro-Bildgebungsdaten, die die statistische Abhängigkeit zwischen verschiedenen Hirnregionen modellieren, bilden dabei die Grundlage unseres Ansatzes. Wir erwarten dass der entwickelte Framework von unmittelbarem Nutzen für die Forschungsgemeinschaft in medizinischer Bildgebung sein wird.